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05.09.2016:
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Die Sprache ist ein Werkzeug, ließe sich nüchtern feststellen. Werkzeug - da fallen einem zunächst die "klassischen" Werkzeuge ein. Jeder wird wohl ein anderes Gerät assoziieren. Hammer, Säge, Zange, Schraubendreher - an diese Dinge denkt man, wenn man das Wort "Werkzeug" hört. Und gerade diese Darstellung zeigt, wie unzureichend die Einordnung der Sprache in die Kategorie "Werkzeug" ist.
Mit einem Hammer kann ich Nägel in die Wand befördern, mit einer Säge Holz oder ein anderes Material zerkleinern, eine Zange hilft mir, wenn ich etwas halten oder fassen möchte und der Schraubendreher trägt seine Funktion bereits im Namen. Alles sehr simple Vorgänge, bei denen mir diese Werkzeuge helfen. Hingegen die Sprache: Mit ihr kann ich mich ausdrücken, wenn ich traurig bin, wenn ich fröhlich bin, wenn ich einen Wunsch habe, eine Bitte, wenn ich etwas beschreiben möchte, wenn ich jemandem meine Liebe gestehen will - für alles gibt es die passenden Wörter, ich muss sie nur finden.
Sprache und das eigene Leben, die eigene Daseinssituation, das eigene Empfinden gehören eng zusammen. Mein Umfeld, meine Verhältnisse, alle Einflüsse, die ich aufnehme, bestimmen mein Bewusstsein und die Art und Weise, in der ich (darüber) rede, trägt ebenfalls zu meiner Persönlichkeitsbildung bei.
In einer Großstadt nun liegt eine besondere Situation vor, ein besonderes Umfeld, ungewöhnliche Eindrücke - eine Großstadt erfordert eine besondere Sprache und ein besonderes Denken. Somit ist auch die Poesie der Großstadt eine andere. Wie genau sie aussieht, wie sie entsteht und was sie bewirken kann: damit beschäftigt sich diese Homepage.

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Der Großstadtpoet.


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